Die schnittverträglichen Eiben werden seit der Renaissance häufig in der Gartengestaltung genutzt. Sie wird heute vor allem als Hecke angepflanzt.
Taxus baccata
Die Europäische Eibe auch Gemeine Eibe genannt, ist die älteste und schattenverträglichste Baumart Europas. Die immergrüne, langsam wachsende und harzlose Eibe wächst baum- oder strauchförmig und wird in Mitteleuropa nur in Ausnahmefällen höher als 15 Meter. Eiben sind in der Regel zweihäusig, das heißt, männliche und weibliche Blüten befinden sich an unterschiedlichen Pflanzen. Bis auf den bei Reife lebhaft rot gefärbten Samenmantel, der becherartig den Samen umgibt, sind alle Pflanzenteile der Eibe stark giftig. Taxus baccata gehört zu den geschützen Baumarten.
Wuchs: baum- oder strauchartig
Blatt/ Nadeln: dunkelgrün, immergrün
Früchte: rot, eiformig bis flachkugelig, giftig
Standort: vollsonnig bis stark schattig, auf normalen bis nährstoffreichen Böden mit guter Bodenfeuchte ( keine Staunässe)
Pflanzenbedarf pro m: Topfballen und Wurzelware : 5 - 6 Pflanzen; Containerpflanzen: 3- 4 Pflanzen